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Stichprobengröße für einen A/B-Test: So berechnen Sie sie richtig

Warum Sie einen Test nicht vorzeitig beenden können, wie Sie die erforderliche Anzahl von Benutzern vor dem Start berechnen und was die Testleistung ist.

Veröffentlicht 23. Februar 2026·Zeit zum Lesen: 8 min

Warum ist die Stichprobengröße so wichtig?

Die meisten A/B-Tests werden zu früh abgebrochen – das ist einer der Hauptfehler bei CRO. Ein Test, der bei der ersten „grünen Zahl“ abgebrochen wird, führt in 30–50 % der Fälle zu falschen Ergebnissen.

Drei Berechnungsparameter

1. Basiskonvertierung (CR) – aktuelle Konvertierung der Kontrollgruppe

2. Minimaler Effekt (MDE) – die minimale Verbesserung, die als wichtig erachtet wird

3. Statistische Aussagekraft – Wahrscheinlichkeit, einen echten Effekt zu erkennen (normalerweise 80 %).

Evan Miller Formel

n = (Z_α/2 + Z_β)² × [p1(1-p1) + p2(1-p2)] / (p1-p2)²

Wo:

Z_α/2 = 1,96 (bei 95 % Signifikanzniveau)

Z_β = 0,84 (bei 80 % Leistung)

p1 = Basisumrechnung

p2 = erwartete Konvertierung

Praxisbeispiele

Grundlegende CRMDEProbenahme pro Gruppe
---------
2%+20 % (bis zu 2,4 %)~40.000
5 %+10 % (bis zu 5,5 %)~28.000
10 %+10 % (bis zu 11 %)~13.000
10 %+20 % (bis zu 12 %)~3 500

Schlussfolgerung: Je kleiner MDE und Basis-CR sind, desto größer ist die erforderliche Stichprobe.

Regeln für einen guten Test

- ✅ Berechnen Sie die Probenahme vor dem Start, nicht während

- ✅ Brechen Sie den Test nicht vorzeitig ab

- ✅ Testen Sie vollständige wöchentliche Zyklen (7N Tage)

- ❌ MDE nach dem Start nicht ändern (P-Hacking)

Berechnen Sie die Stichprobengröße für Ihren Test mit unserem Rechner und der Methode von Evan Miller.

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